Inhaltsstoffe

  • Alkohol denat.: denaturierter Alkohol, Ethanol wird mit einem Bitterstoff ungenießbar gemacht, damit die Hersteller die Branntweinsteuer umgehen können.
  • Aluminum Starch Octenylsuccinate: Eine oberflächenbehandelte Maisstärke, die Fett und Feuchtigkeit aufnimmt (ohne zu quellen/klumpen) und ein weiches Hautgefühl erzeugt, auch Farbpigmente werden gleichmäßig verteilt.
  • Aqua: Wasser, ist nicht gleich Wasser, denn es gibt verschiedene Arten von Wasser, die jedoch immer aus den selben Atomen (H2O: 2 mal Wasserstoff und 1 mal Sauerstoff) aufgebaut sind. In Kosmetika wird meist destilliertes Wasser verwendet, das heißt, dass dem normalem Wasser (Leitungs- oder Quellwasser) vorkommende Ionen, Spurenelemente und Verunreinigungen entzogen wurden. Für uns Menschen ist destilliertes Wasser auf keinen Fall ein Trinkwasser-Ersatz, aber bei Hautkontakt auch nicht schädlich oder gefährlich. In Kosmetika garantiert das Wasser die Mischbarkeit der verschiedenen Inhaltsstoffe, die Haltbarkeit und die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit.
  • Arachidonic Acid: Arachidonsäure ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure, die die Haut geschmeidig macht und glättet und eine hautpflegende Wirkung hat.
  • Benzyl Alcohol: auch Benzylalkohol oder Phenylmethanol genannt. Die wichtigsten Funktionen von Benzylalkoholen in Kosmetika sind die Konservierung des Produktes, auch lösen Benzylalkohole andere Stoffe auf oder hält diese in Lösung, auch wird die Viskosität beeinflusst (verringert oder erhöht), außerdem sorgen Benzylalkohole für einen besseren Geruch des Produktes.
  • BHT: ist auch Butylhydroxytoluol bekannt und ein Antioxidant. Es steht im Verdacht fruchtschädigend und erbgutverändernd zu wirken.
  • Butyl Methoxydibenzoylmethane: gehört zu den Benzophenonen, die als chemsicher UV-Filter dienen. Benzophenone stehen im Verdacht krebserregend zu sein und als Hormon wirken zu können. Diese Eigenschaften wurden in Studien in vitro getestet, doch gab es in dieser Studie keinen Hinweis auf die hormonähnliche Wirkung. Daher muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er oder sie Produkte mit, Benzophenonen verwenden mag, ich verwende diese Produkte trotzdem und höre bei solchen Grauzonen auf mein Bauchgefühl.
  • Butylphenyl Methylpropional: verbessert den Geruch von Kosmetik, weswegen es als Duftstoff eingesetzt wird, der Geruch wird als ein sanfter blumiger Duft beschrieben und soll an Maiglöckchen erinnern.
  • Camellia Sinensis: Wird aus weißem Tee gewonnen und wirkt als Radikalfänger, wodurch es regenerierend und antibakteriell wirkt. Camellia Sinensis ist für Naturkosmetik zugelassen.
  • Caprylic/Capric Triglyceride: auch bekannt als Neutralöl. Ausgangsbasis für dieses Öl sind meist Palmkern – oder Kokosöl, wodurch Neutralöl reizfrei, leicht aufzutragen und schnell einziehend ist. In Kosmetika verbessert es das Auftrageverhalten und verhindert Rückfetten.
  • Cera Microcristallina: gehört zu den Mineralwachsen, was Ester aus einem langkettigem, einwertigem Alkohol mit einer Fettsäure sind. Microcristallina Cera ist ein festes, gereinigtes Paraffin mit kristallinen Strukturen. In Kosmetika fördern sie die Glanzbildung auf der Haut oder dienen als Konstistenzgeber.
  • Ceramide 3: Ceramide sind für die Haut sehr wichtig, weswegen wirksame Hautpflegeprodukte die Ceramidkonzentration erhöhen müssen. Ceramide-3 sind außerdem zur direkte Unterstützen der Hautbarriere unerlässlich.
  • Cetearyl Alcohol: Das Gemisch auf Cetylalkohol und Stearylalkohol sorgt dafür, dass sich Stoffe mischen.
  • Cetyl Alcohol: bestehen aus vielen Kohlenstoffatomen und Hydroylgruppen (OH), die für Alkohole typisch sind. Daher besitzen sie fettliebende und wasserliebende Eigenschaften (amphiphil), jedoch überwiegen die fettliebenden Eigenschaften aufgrund der langen Kohlenstoffkette (langkettiger Alkohol). Cetylalkohol wirkt als Co-Emulgator und hilft dabei, dass sich in Kosmetika alles miteinander mischen lässt.
  • Citronellol: Duftstoff, der ein angenehmes Gefühl auf Haut und Haar erzeugt.
  • CI: Farbstoffe
  • C12-13 Pareth-3: auch Polyoxyethylen(III)Fettalkohol(C12-13)ether genannt wirkt als Tensid und sorgt dafür, dass sich alle Bestandteile gleichmäßig mischen.
  • Dimethicone: Hinter Dimethicone verbirgt sich ein Silikonöl, welches sich auf die Haut legt und ihr ein faltenfreies Aussehen verleiht. Sobald die Silikone allerdings mit Wasser in Kontakt kommen, werden sie abgewaschen und der Effekt ist hinfällig. Auch schaffen Silikone eine bessere Verteilung der Creme, doch da die Silikone die Haut „auffüllt“ und die Haut dadurch nicht atmen kann, wird der Stoffwechsel verlangsamt (jedoch nur solange, bis das Silikon abgewaschen wird). Ich würde silikonhaltoge Cremes beispielsweise lieber Tagsüber nutzen und meiner Haut Nachts Regeneration gönnen.
  • Disodium EDTA: ein Komplexbildner, das heißt ein Stoff der leicht mit anderen Stoffen reagiert und Bindungen eingeht (auch mit Teilchen mit denen dies normal kaum gelingt). In Kosmetika wird er verwendet um verschiedene Inhaltsstoffe miteinander zu mischen, sodass beispielsweise Cremes lange cremig bleiben (ähnlich wie bei einem Konservierungsstoff). Disodium EDTA soll für die Umwelt gefährlich sein, da dieser Stoff sehr langsam (wenn überhaupt) abgebaut wird. Auch steht EDTA in Verdacht als eine Art Taxi für bedenkliche Inhaltsstoffe zu agieren, sodass diese in das Innere unseres Körpers eindringen können.
  • Ethylhexyl Salicylate: wird auch als Octisalate bezeichnet und hat als löslicher organischer UV-B-Filter  zwei wichtige Funktionen: Zum einen dient es als UV-Absorber und schützt so Kosmetika vor der Einwirkung von UV-Licht, zum anderen als UV-Filter, denn Octisalate filtert bestimmt UV-Strahlen und schützt die Haut vor schädlichen Einwirkungen. Wegen dieser Funktionen wird Octisalate in Sonnenschutzmitteln und Pflegemitteln mit UV-Schutz verwendet.
  • Ethylparaben: hemmt die Entwicklung von Mikroorganismen in Kosmetika.
  • Geraniol: Duftstoff, der ein angenehmes Gefühl auf Haut und Haar erzeugt.
  • Glycerin: eigentlich heißt Glycerin Glycerol oder 1,2,3-Propantriol, die Endung -ol zeigt uns, dass hier ein Alkohol vorliegt. In Kosmetika sorgt es dafür, dass die Feuchtigkeit im Produkt bleibt und schützt es so vor der Austrocknung. Auf der Haut mindert Glycerin als hydratisierender (feuchtigkeitsbindender) Stoff den Wasserverlust und schützt auch hier vor der Austrocknung. Durch das Vorhandensein von Glycerin wird die Haut weich und wird vorm Austrocknen geschützt und Irritationen (z.B. durch den Kontakt mit Tensiden).
  • Glycerin Stearate: wird aus verschiedenen Pflanzenölen gewonnen und dient als Emulgtor und wird vor allem zur Stabilisierung von Öl-in-Wasser-Emulsionen eingesetzt. Die Haut wird geschmeidiger und fühlt sich glatt und weich an.
  • Hexyl Cinnamal: Auch Alpha-Hexyl-Zimtaldehyd genannt. Er verbessert den Geruch von Kosmetika und muss als Duftstoff deklariert werden.
  • Hydrogenated Coco-Glycerides: wird aus verschiedenen Pflanzenölen gewonnen und dient als Emulgtor und wird vor allem zur Stabilisierung von Öl-in-Wasser-Emulsionen eingesetzt. Die Haut wird geschmeidiger und fühlt sich glatt und weich an.
  • Hydroxycitronellal: kommt in manchen ätherischen Ölen vor und wird daher als Duftstoff verwendet.
  • Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde: verringert und verbessert den Grundgeruch von Kosmetika.
  • Isopropyl Palmitate: ist ein Lösungmittel welches antistatisch wirkt, das heißt, dass die statische Aufladung durch Neutralisation an der Oberfläche verringert wird, außerdem macht Isopropyl Palmitate die Haut geschmeidig und glättet sie. Wichtig zu wissen ist, dass Isopropyl Palmitate im Verdacht steht Mitesser zu erzeugen.
  • Laureth-7: wirkt als Tensid und sorgt dafür, dass sich alle Bestandteile gleichmäßig mischen.
  • Limonene: Duftstoff, der ein angenehmes Gefühl auf Haut und Haar erzeugt.
  • Linalool: auch 3,7-Dimethyl-1,6-octadien-3-ol genannt, verringert unangenehmenden Körpergeruch und verbessert den Geruch von Kosmetika.
  • Methylparaben: hemmt die Entwicklung von Mikroorganismen in Kosmetika.
  • Myristyl Alcohol: dieser Alkohol glättet die Haut und pflegt sie dadurch.
  • Niacinamide: Besser bekannt als Vitamin B3. Von Natur aus ist dieser Stoff in jeder Zelle von uns enthalten und verbessert die Regenerationsfähigkeit der Haut und hilft bei der Bildung von mehr Hautfetten in der Epidermin, wodurch die Haut vorm Feuchtigkeitsverlust geschützt wird. In Kosmetika helfen diese positiven Effekte bei der Hauterneuerung und der positiven Beeinflussung der Hautbarriere und wird vor allem in Anti-Aging Produkten verwendet.
  • Octocrylene: wird auch als Octocrilen bezeichnet und hat als löslicher organischer UV-B-Filter  zwei wichtige Funktionen: Zum einen dient es als UV-Absorber und schützt so Kosmetika vor der Einwirkung von UV-Licht, zum anderen als UV-Filter, denn Octisalate filtert bestimmt UV-Strahlen und schützt die Haut vor schädlichen Einwirkungen. Wegen dieser Funktionen wird Octisalate in Sonnenschutzmitteln und Pflegemitteln mit UV-Schutz verwendet.
  • Oleic Acid: wirkt hautpflegend.
  • Palmitic Acid: wirkt emulgierend und macht die Haut geschmeidig, das heißt, dass die Bildung von Emulsionen gefördert wird und sich so nicht mischbare Flüssigkeiten mischen können. Es wird also zur Mischbarkeit von Produkten verwendet.
  • Panthenol: Ist die Vorstufe vom Vitamin B (Provitamin B5) und wird vor allem in Produkten für empfindliche Haut eingesetzt, da es sehr gut verträglich ist. Durch seinen feuchtigkeitserhaltenden, hautberuhigenden und regenerativen Eigenschaften verstärkt Panthenol die Schutzbarriere der Haut. In Kosmetika hat Panthenol drei wichtige Aufgaben: Zum einen wirkt es antistatisch, es verringert also die statische Aufladung, zum anderen wirkt es haarkonditionierend, es macht Haare also leicht kämmbar, geschmeidig und weich und verleiht Haar Glanz und Geschmeidigkeit, und zum dritten wirkt es hautpflegend.
  • Paraffinum Liqidium: wird auch flüssiges Paraffin, Parffin- oder Mineralöl genannt. Paraffinöl wirkt antistatisch, hautschützend, macht die Haut geschmeidig und glättet sie, außerdem hält es als Lösungsmittel Stoffe in Lösung. Paraffine sind verzweigte oder unverzweigte, gesättigte Kohlenwasserstoffe, die entweder aus Erdöl gewonnen werden oder synthetisch hergestellt werden. In Lippenstifte sorgen Mineralöle für die Glanzbildung, in Cremes dienen sie als Konsistenzgeber und schützen die Haut vor dem Verlust von Feuchtigkeit. Eingesetzte Paraffine sind gut gereinigt, verträglich und verursachen keine Hautreizungen.
  • Parfum: Duftstoffe, wobei dies jegliche Mischungen verschiedenster Stoffe sein können. Wichtig ist, dass man weiß, dass Duftstoffe immer auch Allergene sind.
  • Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid: wird auch als 2-Phenyl-1H-benziidazol-5-sulfonsäure  bezeichnet und hat als löslicher organischer UV-B-Filter  zwei wichtige Funktionen: Zum einen dient es als UV-Absorber und schützt so Kosmetika vor der Einwirkung von UV-Licht, zum anderen als UV-Filter, denn Octisalate filtert bestimmt UV-Strahlen und schützt die Haut vor schädlichen Einwirkungen. Wegen dieser Funktionen wird Octisalate in Sonnenschutzmitteln und Pflegemitteln mit UV-Schutz verwendet.
  • Phenoxyethanol: klare, gut riechende Flüssigkeit, die als Konservierungsmittel oder als Duftstoff dienen kann. Als Konservierungsmittel hemmt es die Entwicklung von Mirkoorganismen in Kosmetika. Phenoxyethanol kann allergische Reaktionen auslösen.
  • Polyethylene: hinter Polyethylene verbirgt sich ein ganz spezielles Plastik, ein sogenanntes Mirkoplastik. Mikroplastik, das sind Kunststoffteilchen, die kleiner als 5 mm sind. In Kosmetika wird Mirkoplastik als Schleifmittel, FIlmbildner oder Füllstoff verwendet. Gefährtlich können diese kleinen Plastikteilchen für die Umwelt sein, da Kläranlangen (noch) nicht in der Lage sind diese kleinen Partikel rauszufiltern. Meerestiere und Organismen fressen diese kleine Partikel und so ist eine Entfernung aus der Umwelt nicht mehr möglich.
  • Propylparaben: hemmt die Entwicklung von Mikroorganismen in Kosmetika.
  • Sodium Carbomer: unterstützt die Emulsionsbildung, bildet einen Film auf Haut/Haar/Nägeln, erhöht oder verringert die Viskosität und verleiht die Konsistenz eines Gels. Sodium Carbomer kann die Augen oder die Haut reizen und so Allergien führen.
  • Stearic Acid: auch n-Octadecansäure, Octadecansäureoder Stearinsäure genannt. Es handelt sich um eine gesättigte Carbon- & Fettsäure, in der Kosmetik wird Sterinsäure als Tensid eingesetzt. Die wichtigsten Funktionen sind die emulgierende Wirkung, die emulsionsstabilisierende Wirkung, die Verringerung des Grundgeruchs/-geschmacks eines Produktes, die Reinigung des Körpers, das Spenden von Lipiden für das Haar und die Haut und die Eigenschaft des Tensids.
  • Stearyl Alcohol: bestehen aus vielen Kohlenstoffatomen und Hydroylgruppen (OH), die für Alkohole typisch sind. Daher besitzen sie fettliebende und wasserliebende Eigenschaften (amphiphil), jedoch überwiegen die fettliebenden Eigenschaften aufgrund der langen Kohlenstoffkette (langkettiger Alkohol). Stearyalkohol wirkt als Co-Emulgator und hilft dabei, dass sich in Kosmetika alles miteinander mischen lässt.
  • Tocopheryl Acetate: Ein Vitamin E Derivat, welches als Anitoxidant und als Radikalfänger wirkt und dadurch hautschützend ist. Tocopheryl Acetate ist für Naturkosmetik zugelassen.
  • Triethanolamine: eine farblose, chemiesche Verbindung die nach Fisch riecht. In Creme wird es beispielsweise zu Andickung verwendet. In den letzten Jahren gab es viele negative Schlagzeilen über Triethanolamin (vor allem im Zusammenhang mit Mascara), denn durch die Kombination mit synthetischen Konservierungsstoffen können sich Nitrosamine bilden, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein.
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